Archive for the 'Filesharing' Category

Torrent Seiten Offline

Seit dem gestrigen Dienstag sind zahlreiche Warez- und BitTorrent-Sites abgeschaltet worden, nachdem deren Hoster (luxemburgische Webhosting-Dienst Root eSolutions) diese von seinen Servern genommen hat.

Der Hoster hat mehrere bei ihm gehostete Warez-Seiten offline nehmen müssen, nachdem von staatlicher Seite eine Intervention erfolgt worden war:

“Es handelt sich hier in der Tat um eine Zwangsabschaltung, die über höhere Instanzen bewirkt wurde (Stichwort: Musik/Film-Industrie und Copyright Verletzungen). Interpol scheint da auch teilweise im Spiel zu sein. Diese Verordnung kam schon vor einer Woche, jedoch hat man uns Zeit gelassen um die betroffenen Kunden zu informieren. Den meisten Kunden schien das aber egal zu sein, da nur die wenigsten eine Reaktion zeigten. Vermutlich wird jetzt jeder zweite seine Seite zu OVH oder Hetzner umleiten, was jedoch auf Dauer nicht gut gehen wird, da diese den selben EU Direktiven unterliegen wie Luxemburg und alle anderen EU-Mitgliedstaaten. Wir, die Betreiber von server.lu können und wollen uns nichts vormachen, denn wir haben alles Mögliche getan um unsere Kunden zu informieren. Dass jetzt in diversen Foren die Gerüchteküche am Brodeln ist wird unvermeidbar sein.”

Torrent seiten, die betroffen sind:

www.torrent.to

www.g-stream.in

www.chili-warez.net

www.never-bust.org

www.united-ddl.biz

www.firefiles.in

www.relfreaks.com

www.flashload.org

www.datensau.org

www.saugking.net

www.serienfreaks.to

www.toxic.to

www.fettrap.com

www.steelwarez.com

www.ddl-warez.org

www.oxygen-warez.com

www.xxx-4-free.net

www.sceneload.com

www.feeling-warez.eu

www.flatliners.x2.to

www.warez2go.6x.to

www.leech-or-die.6x.to

www.mcload.ddl.cx

www.unlimited.gulli.to

www.ddl-scene.com

www.scum.in

www.sdx.cc

http://www.gulli.com/news/server-lu-diverse-warez-und-2009-05-20/

Gericht verweigert Verwertung von P2P-Nutzer-Ermittlungen

Nach einem Beschluss (Az. 6 O 156/08 vom 21. Mai 2008) des Landgerichts (LG) Frankenthal zum Thema Tauschbörsen und Abmahnungen könnte der Abmahnwahn zurückgehen. Im Rahmen eines Antrags auf einstweilige Verfügung gegen einen Tauschbörsennutzer hat das Gericht die Providerauskunft zu einer dynamischen IP-Adresse als Beweis im Verfahren nicht anerkannt.
 
 Ein Hersteller von Computerspielen, hatte (wie üblich) Strafanzeige gegen einen Tauschbörsennutzer gestellt. Daraufhin hatte die Staatsanwaltschaft Ravensburg Anfang 2008 bei der Telekom anhand der dynamischen IP-Adresse die persönlichen Daten des Dateitauschers ermittelt und diese an das Unternehmen übergeben. Der Hersteller mahnte den P2P-Nutzer ab, dieser weigerte sich jedoch, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen.
 
 Den darauffolgenden Antrag auf einstweilige Verfügung wies das LG Frankenthal nun wegen verfassungsrechtlicher Bedenken ab. Die übermittelten Daten seien unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Verwertbarkeit von unter Verletzung von Grundrechten erlangten Beweismittel nicht verwertbar.

 http://www.emule-mods.de/?news=49

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Schlappe für Sony BMG und proMedia

LG Hamburg: Urteil zur Beweisführung in Filesharing-Klagen: Das Landgericht Hamburg hat am 14. März 2008 eine Klage von Sony BMG wegen illegalen Kopierens urheberrechtlich geschützter Musik abgewiesen. Die von Sony BMG vorgelegten Beweismittel seien unzureichend, stellte das Gericht fest.

Sony BMG, vertreten durch die Kanzlei Rasch, hatte zur Untermauerung der in der Klage erhobenen Vorwürfe auf Bildschirmausdrucke zurückgegriffen, mit denen belegt werden sollte, dass über eine bestimmte IP-Adresse zu einer bestimmten Zeit im Jahr 2006 die Titel “Durch die Nacht” und “Symphonie” der deutschen Band Silbermond angeboten wurden. Die Beklagte hatte die Vorwürfe bestritten. Weder seien die Musikdateien auf ihrem Computer gespeichert noch hätte ein Haushaltsmitglied die vorgeworfene Tat ausgeführt.

 http://www.emule-mods.de/?news=48

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Musikindustrie darf nicht an Vorratsdaten

Erste Reaktionen auf Karlsruher Eilentscheid: Die Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten am gestrigen Mittwoch wird von Bürgerrechtlern und Politikern unterschiedlich interpretiert. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar begrüßt, dass Karlsruhe die Verwendung der verdachtsunabhängig zu speichernden Telefon- und Internetdaten erheblich eingeschränkt hat. Dies habe “ganz erhebliche Konsequenzen” für die Praxis der Musikindustrie zur Abfrage hinter IP-Adressen stehender persönlicher Nutzerdaten. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries erwartet hingegen nur “geringfügige Einschränkungen”.

http://www.emule-mods.de/?news=47

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Die eMule und eDonkey Server Kriese

Die deutsche Musikindustrie vermeldete am letzten Freitag einen Teilsieg gegen die illegale Verbreitung von Musik im Internet. Das Landgericht (LG) Hamburg habe “in einer jetzt zugestellten einstweiligen Verfügung den Anbieter eines eDonkey-Servers dazu verurteilt, seinen Rechner vom Netz zu nehmen, solange dort illegale Musikdateien zum Download angeboten werden” (Az. 308 O 273/07) so die IFPI. Das LG Hamburg untersagte dem Betreiber jedoch lediglich, die auf der CD einer Musikband enthaltenen Songs zu verbreiten. Gleichlautende Beschlüsse haben der IFPI zufolge auch die Landgerichte Frankfurt und Düsseldorf gegen Server-Betreiber erlassen.

Weil eDonkey-Server selbst keine Dateien zum Tausch anbieten, mussten sich die klagenden Rechteinhaber bei ihrer Argumentation auf das juristische Konstrukt der Störerhaftung stützen. Laut Urteil hat der Server-Betreiber “willentlich und kausal an der rechtswidrigen Beeinträchtigung mitgewirkt”, ohne selbst Täter oder Teilnehmer zu sein. Spätestens nach der Abmahnung der Rechteinhaber habe er demnach Kenntnis von der Rechtsverletzung gehabt und hätte dann “wirksame Maßnahmen ergreifen” müssen, um diese künftig zu verhindern.

Fake-Server freie Server.met bekommst Du hier. Die Server-List dazu hier.

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Server.met - eMule Server

eMule nutzt wie auch eDonkey die sogenannten Server, um Zugang zum eDonkey-Netzwerk zu bekommen. Man kann sie als Vermittlungsstellen bezeichnen, die Euren eigenen Client am Netz teilhaben lassen und Eure freigegebenen Dateien für andere zur Verfügung stellen.

Im Grunde genommen sind Server also nichts anderes als eine Art Index für alle Dateien, die die zu ihnen verbundenen Nutzer tauschen. Die Suche nach Dateien oder ihren Quellen wird ebenfalls von den Servern erledigt. Es befinden sich keine Dateien auf den Servern!

Ein Serverlisten-Update wird eigentlich nur für den ersten Zugang zum eDonkey-Netzwerk benötigt. Sobald eMule mit einem Server verbunden ist, bietet es eigene, intelligente Funktionen, um die Server zu entlasten - z.B. den Quellenaustausch mit anderen Clients oder das automatische Aktualisieren der vorhanden oder neu hinzugekommen Server.

Fake-Server freie Server.met bekommst Du hier. Die Server-List dazu hier.

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eMule MoDs - mehr Features

Unter einem eMule-Mod (eMule-Modifikation) wird eine Veränderung der quelloffenen Filesharing-Software eMule verstanden.

Weil die GNU-Lizenz für OpenSource verlangt, dass der Quellcode von eMule, genau wie die jedes Mods frei zugänglich sein muss, hat sich eine internationale Modding-Kultur herausgebildet. Jeder, der die Programmiersprache C++ beherrscht, kann eigene Funktionen in eMule implementieren bzw. solche aus anderen Mods übernehmen.

Viele Features, die im Originalen eMule eingebaut wurden stammen ursprünglich aus eMule-MoDs.

Vorteile mancher Mods sind:

  • Webcache-Feature. Dieses erlaubt den Clients, im Client-zu-Client-Datentransfer den Proxyserver des Providers mitzunutzen
  • Beinahe alle Mods beherrschen ein besseres Quellenmanagement
  • Die Möglichkeit zum besseren Release von Files
  • Bessere Erkennung von Leecher- und Community-Mods als der Original-Client
  • Auch Änderungen an der GUI sind nicht unüblich
  • Einige Mods haben eine geringere Prozessor- und/oder Arbeitsspeicher-Auslastung

Eine Übersicht legaler eMule Mods findest du hier.

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eMule - der eDonkey Client

eMule LogoeMule ist ein weitverbreiteter, beliebter und quelloffener Tauschbörsen-Client für das eDonkey2000- und das Kad-Netzwerk. Er wurde als Alternative zu dem ursprünglichen eDonkey-Client entwickelt und um zahlreiche Fähigkeiten erweitert. eMule ist mittlerweile der gebräuchlichste Client für das eDonkey2000-Netzwerk.

eMule ist vorallem als OpenSource frei von Adware und Spyware. Es werden mehrere Netze (eD2k, Quellenaustausch, Kademlia) genutzt. Ein internes Kredit-System gibt Clients, die zu einem anderen Client etwas hochgeladen haben, einen besseren Platz in dessen Warteschlange. eMule verfügt über eine integrierte Datenkompression zwischen eMule- und kompatiblen Clienten

Im Mai 2006 besaß das eDonkey2000-Netzwerk laut Client angeblich knapp über 24 Millionen gleichzeitig aktive Benutzer. Der Wert variierte leicht, da er abhängig von der Tageszeit und dem Wochentag ist. Es kann allerdings davon ausgegangen werden, dass mehrere Millionen Benutzer fälschlicherweise durch sogenannte Fakeserver generiert werden. Diese gaukeln falsche Benutzerzahlen vor, um unerfahrene User anzulocken (siehe Manipulierende Server).

Mittlerweile hat das eDonkey2000-Netzwerk FastTrack als größtes Peer-to-Peer-Netzwerk überholt und liegt in Europa an erster, weltweit an zweiter Stelle hinter Bittorrent (Juni 2004). Das ebenfalls von eMule genutzte Kademlia-Netzwerk hat etwa 2 bis 3 Millionen Benutzer, von denen allerdings etwa 97 % gleichzeitig mit einem eDonkey2000-Server verbunden sind.

Seit der Veröffentlichung des eMule-Clients bei SourceForge wurde der Client von dort über 270 Millionen mal heruntergeladen. (Stand: Januar 2007).